Archiv für August 2008

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Neuigkeiten über die Besetzungsaktion in Moorburg

August 23, 2008

Um etwa 16.30 Uhr ist die Information in das Camp gedrungen, dass die Polizei vehement versucht Menschen davon abzuhalten in die Baustelle zu gelangen. Es sind einige Wasserwerfer sowie Tränengas und Knüppel seitens der Polizei im Einsatz, gegen diese sich einige Aktivisten auch aktiv wehren. Die Menschen, die bereits auf das Baustellengelände gelangt sind, wurden eingekesselt von der Polizei.

Anscheinend kamen heute nicht alle Menschen auf die Baustelle direkt – wie im vorherigen Artikel berichtet wird – sondern nur auf das Vattenfallgelände, in welchem sich die Baustelle befindet, welche nochmal extra umzäunt ist.

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Vattenfallgelände in Moorburg erneut besetzt

August 23, 2008

Gegen Nachmittag hat es eine Gruppe von Leuten geschafft aus der von der Polizei begleiteten Demo auszubrechen und sich Richtung Zaun zu bewegen.

Ungefähr eine halbe Stunde später ist im Camp die Info angekommen, dass nun alle Demoteilnehmer, die vorhatten auf die Kohlekraftwerkbaustelle zu gelangen um diese zu besetzen, sich innerhalb des Geländes befinden. Die Zäune seien offen und mensch könne – zumindest zu dem Zeitpunkt als die Meldung das Camp erreichte (etwa 15.00 Uhr) – nahezu ungehindert von der Polizei auch noch nachkommen und mitbesetzen.

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Agrocarburants, la fausse solution.

August 23, 2008

Voici un texte préparé par le projet „avenir climat“ pour un journal local en France. L’article doit être diffusé dimanche 24 aout 2008.

J’ai rencontré Morgane ODY au klima camp à Hamburg en début de semaine.

Elle travaille pour Via Campesina, une organisation internationale de paysans auquel adhère la confédération paysanne en France. Elle était à Bali en Indonésie en décembre 2007 lors de la convention de l’ONU sur le changement climatique. A cette occasion, elle a rencontré les adhérents locaux de son organisation qui lui ont fait part de leur problème. Les communautés paysannes vivent sur des terres coutumières sans droits de propriété. Le gouvernement indonésien les a chassés pour louer les terres à une entreprise privée qui va déforester le terrain puis planter des palmiers à huiles qui serviront à produire des agrocarburants.

Ce système de confiscation des terres puis de déforestation pour produire des agrocarburants a propulsé en quelques années seulement l’Indonésie en tête des pays émetteurs de gaz à effet de serre.

Les paysans ont expliqué que dépossédé de leur terres, ils sont forcés de fuir en ville pour essayer de trouver un revenu pour se nourrir. Ils perdent le rapport à la terre, sont séparé de leur communauté et dépendent des autres pour se nourrir, ce qui est un changement complet de leur mode de vies. Certaines familles sont forcées d’envoyer une de leur fille au Moyen Orient comme domestique pour nourrir la famille.

Pour Morgane, les agrocarburants sont une des fausses solutions pour le climat. Elle ne comprend pas que l’on puisse préférer nourrir une voiture européenne plutôt qu’une famille indonésienne. C’est également selon elle une forme d’agriculture dangereuse pour le climat qui est exporté du modèle Européen. Le modèle européen conduit selon elle à une surproduction et à une surconsommation d’eau et d’énergie, car les paysans sont devenus des exploitants agricoles, obligeant la terre à produire plus qu’elle ne peut le faire naturellement.

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Klimakiller in Moorburg stoppen, die Erste

August 21, 2008

Das wurde von einigen Leuten wirklich gut ausgedacht:

DEMO?

Auf der Baustelle Moorburg

Auf der Baustelle Moorburg

Eigentlich wollte ich am Mittwoch zum Stadtteilfest in Wilhelmsburg. Dort sollte eine Demonstration vom S-Bahnhof Veddel hin gehen. Beginn dieser Demo um 16:00 Uhr. So war’s gedacht! Eine Auftaktkundgebung am S-Bahnhof fand auch noch wie angekündigt statt: Wenige Einzelheiten dazu, warum das Kohlekraftwerk Moorburg gestoppt werden muss, dass mit Inbetriebnahme des Kraftwerkes die CO2-Emissionen Hamburgs um 40% zunehmen werden und Informationen darüber, dass natürlich die Mega-Dreckschleuder da gebaut wird, wo nicht die grünen LehrerInnen mit ihren Familien wohnen, sondern so, dass direkt in der Windfahne der tonnenweisen, kommenden Feinstaubemissionen der soziale Brennpunkt, der Stadtteil Wilhelmsburg ist.

AUFBRUCH
Überraschend kam dann die Ansage, dass mehrere Personen auf den Kraftwerksbauplatz Moorburg gelangt seien, einen Baukran erklettert, an diesem ein Transparent befestigt und diesen besetzt hätten. Und dass 40 weitere Leute auf dem Bauplatzgelände Moorburg seien. Die Idee, dass man die Leute auf dem Bauplatz verstärken könnte. Es gab auch einen Tip: Wieder rein in die S-Bahn, los Richtung S-Bahn-Station Heimfeld und da dann weiter. Von Heimfeld seien es 45 min bis zum Kraftwerksbauplatz Moorburg. Das ging dann auch ziemlich lange glatt. Mit gutem Fußtempo von Heimfeld aufgebrochen, kam man einigermaßen komplikationslos recht weit, und die Polizei konnte sich erst einige hundert Meter vor dem Kraftwerksbauplatz einmischen.

Sie gelangte mit sehr geringen Kräften vor die Spontandemo, und zuerst flossen auch noch einige Leute da durch. Den Hauptteil konnten sie aber stoppen.

ANGEMELDETE SPONTANDEMO
Mittel der Wahl war dann eine angemeldete Spontandemo, um doch weiter auf dem Weg zur Baustelle zu kommen, um die BesetzerInnen dort solidarisch zu unterstützen.

Nach einiger Zeit kam man so begleitet durch immer noch geringe Polizeikräfte und empfangen am Bauplatz durch ebenfalls anfangs geringe Polizeikräfte dort hin.

BLOCKADE UND GEFÄHRLICHE PROVOKATION DURCH DIE POLIZEI
Durchgebrochen auf den Bauplatz ist dann zwar niemand mehr. Aber solidarisch wurde die Kreuzung blockiert. Ein unnötiges, dramatisches Ereignis fand noch statt, als drei Einsatzfahrzeuge, zwei Mannschaftstransporter, angeführt durch einen VW-Bus, mit hoher Geschwindigkeit, mit Martinshorn und Blaulicht auf die Versammlung zu rasten. Dabei zielten sie offenbar auf eine kleine Lücke. Sie fuhren dabei aber einem Versammlungsteilnehmer über den Fuß. Die Verletzung ist nach meinem Eindruck nicht sehr schlimm gewesen. Noch einmal Glück gehabt! Aber was war der Einsatzzweck? Blaulicht und Martinshorn wird ja eigentlich im Notfall eingesetzt. Deswegen nimmt man es ja in der Regel auch ernst. Alle drei Wagen waren lediglich mit jeweils einem Fahrer besetzt. Der ziemlich junge Polizist am Steuer des VW-Bus sah ziemlich bedröppelt aus, nachdem er dem einen Demonstrations-Teilnehmer über den Fuß gefahren war. Mein Eindruck, dass er im Auftrag unterwegs war und nun hofft, auch kollektiv durch die Einsatzleitung für seine Unfallflucht gedeckt zu werden. Man wird sehen…

Zurück zur Hauptsache:
WIR WOLLEN VATTENFALL WEHTUN UND ZUM EINKNICKEN BRINGEN
Die Besetzung ging noch eine Zeit lang weiter. Die Leute vom Baukran machten das Angebot, dass sie herunter kämen, wenn sie und die anderen Leute auf dem Bauplatz sofort ohne Gewahrsamnahme oder andere Schikanen, allerhöchstens mit Personalienkontrollen den Ort des Geschehens verlassen könnten.

Um diesem Angebot mehr Nachdruck zu geben, entschloss sich ein großer Teil der Leute auf der Kreuzung, mit einer Sitzblockade einen Abtransportversuch der Leute von der Baustelle zu vermeiden.
Diese Sitzblockade wurde dann von der Polizei ohne schwerere Verletzungen der DemonstrationsteilnehmerInnen geräumt. Darauf hin machten sich alle auf den Heimweg, im Bewusstsein, dass sie alle ein erstes Mal deutlich gezeigt haben, dass es ihnen mit dem Widerstand gegen die Mega-Technik-Katastrophen Atom-  und Kohlekraft sehr ernst ist.

Hier noch ein paar Demosprüche, die gerufen wurden:
- Für ein Klima der Solidarität! Vattenfall blockieren, bis nichts mehr geht!
- Keiner von uns hat das erlaubt – dieser Scheiß wird nicht gebaut!
- Chaos-Camper überall! Nieder mit der Vattenfall.

Nachbemerkungen:
1. Gut, dass es auf dem Camp noch einige Aktionstrainings gibt!
Denn zu einigen Zeitpunkten wäre ohne weiteres Risiko einiges mehr drin gewesen. Das Durchfließen von den üblicherweise nur sehr schwer dicht schließbaren Polizeiketten war ein ganz wichtiger Teil des Erfolges bei der G8-Blockade 2007. Und das könnte noch mehr zum allgemeinen Wissen werden.

2. Vielleicht hätte man den eigenen Tempovorteil nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen sollen. Weder das Stoppen, weil eine Getränke-Firma solidarisch mit Limolieferung zur Demo kam, noch das Warten auf einen Lautsprecherwagen hätte die 200 Leute auf ihren letzten paar hundert Metern viele Minuten wertvoller Zeit kosten dürfen. Die Polizei hatte enorme Probleme, ihre Kräfte zu sammeln. Das hätten wir noch effektiver ausreizen können.

3. Ich bin sehr gespannt auf Samstag! Ich nehme an, dass es da auch ein paar kluge Ideen gibt.

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Sportlich, sportlich.

August 20, 2008

Heute ist echt ein komischer Tag, natürlich nur wettermäßig. Zuerst schlechtes Wetter und kalt, dann warm, dann auch noch mal Sonne… und dann auf einmal der übelste Sturm mit starkem Niederschlag. Kurz danach schon wieder strahlendes Wetter und wieder Regen und so weiter. Wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, es ist April…

Aber das Ganze hat auch einen Vorteil: Ich kann mir den Sport ersparen. Es gibt verschiedene Übungen, die ich machen kann. Jedes Mal, wenn es anfängt zu regnen, muss ich zuerst schnell zu meinem Zelt rennen, um das Vorzelt zu schließen. Der Sprint geht dann aber sofort weiter — ich brauche ja auch ein Dach über dem Kopf. Und diese ständigen Wechsel zwischen Warm und Kalt zwingen mich, ständig meinen Pullover an- und auszuziehen — das ist vergleichbar mit einer guten Gymnastikübung. Wenn es regnet, dann muss ich natürlich auch meine Regenjacke drüberziehen — über den Kopf. Das ist wirkliche eine 1a Dehnübung.

Und, wer will, kann auch Muskelaufbau betreiben: Einfach unter die kalten Duschen stellen, dann zitterst du so sehr, das ist besser als jedes Fitnessstudio. (Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihre Ärzt_in oder Apotheker_in.)

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Vorurteile (2)

August 20, 2008

Es gibt ja das Vorurteil „In Hamburg, da windet es doch immer so stark“ Und ich muss sagen: Auch das stimmt.

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Reclaim your market

August 18, 2008

Toutes les photos sur l’album flickR de benkamorvan

Photos : Benka, http://avenirclimat.info

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Vorurteile

August 18, 2008

Es gibt ja das Vorurteil „In Hamburg, da regnet es doch immer!“ Und ich muss sagen: Es stimmt!

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Introduction au camp

August 18, 2008

Ceci est la premiere partie d’un texte prevu pour mon blog, la partie plus politique est cense etre en cours d’ecriture… Benka, http://avenirclimat.info

Après 6 mois de voyage en Europe et au Moyen-Orient pour rencontrer le climat, et avant de rentrer en France pour 1 mois afin de rencontrer écoles et partenaires, je pose mon sac pour quelques jours à Hamburg. C’est dans cette ville industrielle au Nord de l’Allemagne que les réseaux associatifs, activistes et politiques se sont donnés rendez-vous pour demander « un autre climat ».

La culture libertaire transparaît dans l’organisation du camp. La préparation a été réalisée par des groupes de travail, fonctionnant comme autant de groupes affinitaires autonomes et non-hiérarchisés, qui préparent ensemble les conditions de rassemblement de 2500 personnes pendant une dizaine de jours.

Une véritable ville temporaire est sortie du champ.

Un réseau d’eau alimente la cuisine et une construction abrite les douches. Un groupe de menuisier en herbe qui se forme sur le tas monte une espèce de scène entourée de bâches. Une heure est réservée aux femmes, puis aux hommes et une autre enfin pour les groupes mixtes. Les timides ou ceux militants pour l’égalité des sexes y trouvent leur compte.

Les toilettes chimiques côtoient des rangées de toilettes sèches. Vous devez jeter une poignée de copeaux de bois après avoir fait votre offrande à la nature, et le résultat sera recueilli pour un compostage futur. Encore une fois, il s’agit de structures temporaires en bois très fonctionnelles, et qui sentent moins mauvais au bout de quelques jours que leurs voisines chimiques.

La cuisine est animée par un collectif qui dispose de suffisamment de matériel pour nourrir tout ce petit monde. Des marmites immenses servent à faire cuire la soupe de légumes, qui est accompagnée de pain complet tartiné d’une préparation maison que je n’ai pas encore identifié. Des hamburgers végétariens (nous sommes à Hamburg n’est-ce pas) étaient préparés jeudi soir pour l’équipe investie dans les premiers préparatifs. Le café ou le muesli du petit déjeuner peut être complété par du lait de soja. La cuisine est donc bio, forcément, et végétarienne, pour répondre aux habitudes alimentaires de nombreux activistes. Végétariens ou anti-spécistes, ils militent pour les droits des animaux.

Les tentes voisines servent aux médias. Une radio associative diffuse musiques et interviews dans le camp et au-delà, sur la bande FM et sur internet : les activistes créent leurs propres médias pour s’affranchir des journaux, radios et télévisions financés et gérés par les multinationales dont ils dénoncent les agissements.

Les journalistes sont d’ailleurs forcés de se présenter à la tente « presse » située à l’entrée du camp. Les reportages ne sont autorisés que de 11 h à 13 h, accompagnés d’un membre du groupe média. Les personnes filmées ou photographiées doivent avoir données leur accord au préalable. Les mêmes règles s’appliquent pour les habitants du camp, sauf qu’ils ne sont pas accompagnés. Certaines personnes ne souhaitent pas être reconnues dans les médias, d’autres redoutent un fichage par la police.

Une dizaine d’ordinateurs fonctionne sous Ubuntu, une des distributions de Linux, qui permet de s’affranchir de logiciels propriétaires. Le système d’exploitation et les logiciels sont libres, c’est-à-dire qu’ils peuvent être copiés, adaptés et diffusés librement. Il ne manque plus que la connexion à Internet qui est encore difficile à configurer. Les activistes pourront partager leur expérience quotidienne sur un blog collectif, diffuser leurs photos et monter leurs vidéos.

Une dernière tente abrite le système permettant à une dizaine de panneaux solaires de fournir en électricité tout ce matériel, tout en évitant le rejet de gaz à effet de serre.

Encore loin de ces préoccupations, les enfants jouent aux pirates sur une structure en bois en forme de bateaux ou s’abritent du soleil dans un des tipis qui leur est réservé. Parents et militants viennent animer des jeux à tour de rôle sans qu’un programme soit établi.

Il y a encore un bar bio, qui sert à financer le camp en plus des donations, des tentes pour les ateliers et débats, et un immense chapiteau prévu pour l’assemblée générale quotidienne.

L’AG quotidienne fait le point sur l’organisation fonctionnelle et politique du camp. Les groupes affinitaires créés pour la préparation du camp et sa construction sont auto-dissous à l’ouverture du camp, et chaque participant est appelé à s’investir quelques heures par jours dans les différents groupes de travail.

Cette ville temporaire et autogérée est organisée en barrio, c’est-à-dire en quartier. Chaque barrio est spécialisé. Il y a les espaces communs décrits ci-dessus, et qui sont regroupés sur un côté du camp. Au centre, les tentes d’infos servent à regrouper et diffuser l’actualité du camp et les consignes, comme le plan incendie. Des panneaux d’affichages sont couverts de cartes pour les actions prévues en ville, de plannings pour les différents ateliers, d’annonces de covoiturage…

Les barrios d’habitations servent aux groupes qui se rassemblent par affinités : anarchistes-écolos, groupes de jeunesses politiques des Verts ou de Die Linke, attac, anti-fa, anti-nucléaire, ou qui se sont organisés pour se déplacer depuis différents coins de l’Allemagne.

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conference de presse, 17 aout 08

August 18, 2008

Toutes les photos sur l’album flickR benkamorvan

photo benka, http://avenirclimat.info