Archiv für September 2008

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Klimacamp-Block auf der Demo am 13.9. in Hanau

September 30, 2008

Die Demo in Hanau am Staudinger war ungünstig organisiert und das schlechte Wetter hat abgeschreckt. Deswegen waren es lange nicht so viele Menschen, wie manche erwartet hatten. Zwar war es zur eigentlichen Demo wieder gut, aber am Vormittag: Regen… Scheint sich von Moorburg bis Staudinger durchzuziehen.

Ein richtiger anitkapitalistischer Demoblock kam leider nicht zustande, weil es vier Startpunkte gab. Trotzdem waren einige Menschen vom Camp auch auf der Demo und verteilten Flugblätter, die „für ein ganz anderes Klima“ aufriefen und es gab ein paar Sprechblasen gegen Kohlekraft.

Fazit: Auf einer (höchstens) mäßigen Demo haben wir auch nicht geglänzt…

Hier noch ein paar Impressionen:

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Aufruf: Kapitalismusgritik goes Staudinger

September 7, 2008

Das Klimacamp darf ja wohl nicht alles gewesen sein, was eine linke, emanzipatorische, antikapitalistische Klima“bewegung“ dieses Jahr auf den Weg gebracht hat. Deswegen hier das Angebot, sich einem bürgerlichen Lager zu zeigen, das Standortpolitik betreibt, anstatt die Probleme am Klimawandel zu sehen:

+++ Aufruf zum Klimacamp-Block auf der Klimademo am 13.9. +++
+++ Kapitalismuskritik auf die Klimademo tragen +++

+++ Kohlekraftwerke verhindern – überall! +++

Wann?: 13:30 Uhr
Wo?:
Startpunkt Großauheim (Alte Apotheke, Bahnhofstraße/Hauptstraße)

Über 1.000 Menschen zelteten vor ein paar Wochen in Hamburg im Antira- und Klima­camp. Eine angekündigte Besetzung der Baustelle des umstrittenen Kohlekraftwerks in Moorburg war einer der Höhepunkte der Campwoche. Für hunderte Menschen war klar: Der Ausbau der Kohlekraft muss verhindert werden!

Das gilt auch in Hanau: Viele Menschen werden dort ge­gen den Ausbau des Staudinger protestieren. Aber es darf nicht nur um das Kraftwerk vor Ort gehen: Wir brau­chen ein ganz anderes Klima!

  • Der Klimawandel trägt massiv zu einer Verschärfung der sozialen Gegensätze weltweit bei. Seine Auswirkungen sind ungleich verteilt – zwischen Nord und Süd, aber auch innerhalb von Gesellschaften zwischen Arm und Reich. Hierzu trägt die Kohleverfeuerung massiv bei: In Südafrika, Kolumbien und Indonesien wird Kohle unter unwürdigen sozialen Bedingungen abgebaut – um hier den Klimawandel anzuheizen.
  • Die Erwärmung der Atmosphäre ist jedoch kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis einer Wirtschaftsform, die auf Profit und Wachstum beruht. Die Höher-Schneller-Weiter-Logik des globalisierten Kapitalismus führt dazu, dass immer mehr fossile Brennstoffe eingesetzt werden, um immer mehr Waren herzustellen und global zu vertreiben.

Unsere Kapitalismuskritik muss auch auf der bürgerlichen Klimademo am 13.9. hörbar sein.

Egal ob CamperIn oder nicht:
Komm’ zum Klimacamp-Block am Staudinger!

Energiekonzerne enteignen!
Für ein ganz anderes Klima!