Das Klimacamp darf ja wohl nicht alles gewesen sein, was eine linke, emanzipatorische, antikapitalistische Klima“bewegung“ dieses Jahr auf den Weg gebracht hat. Deswegen hier das Angebot, sich einem bürgerlichen Lager zu zeigen, das Standortpolitik betreibt, anstatt die Probleme am Klimawandel zu sehen:
+++ Aufruf zum Klimacamp-Block auf der Klimademo am 13.9. +++
+++ Kapitalismuskritik auf die Klimademo tragen +++
+++ Kohlekraftwerke verhindern – überall! +++
Wann?: 13:30 Uhr
Wo?: Startpunkt Großauheim (Alte Apotheke, Bahnhofstraße/Hauptstraße)
Über 1.000 Menschen zelteten vor ein paar Wochen in Hamburg im Antira- und Klimacamp. Eine angekündigte Besetzung der Baustelle des umstrittenen Kohlekraftwerks in Moorburg war einer der Höhepunkte der Campwoche. Für hunderte Menschen war klar: Der Ausbau der Kohlekraft muss verhindert werden!
Das gilt auch in Hanau: Viele Menschen werden dort gegen den Ausbau des Staudinger protestieren. Aber es darf nicht nur um das Kraftwerk vor Ort gehen: Wir brauchen ein ganz anderes Klima!
- Der Klimawandel trägt massiv zu einer Verschärfung der sozialen Gegensätze weltweit bei. Seine Auswirkungen sind ungleich verteilt – zwischen Nord und Süd, aber auch innerhalb von Gesellschaften zwischen Arm und Reich. Hierzu trägt die Kohleverfeuerung massiv bei: In Südafrika, Kolumbien und Indonesien wird Kohle unter unwürdigen sozialen Bedingungen abgebaut – um hier den Klimawandel anzuheizen.
- Die Erwärmung der Atmosphäre ist jedoch kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis einer Wirtschaftsform, die auf Profit und Wachstum beruht. Die Höher-Schneller-Weiter-Logik des globalisierten Kapitalismus führt dazu, dass immer mehr fossile Brennstoffe eingesetzt werden, um immer mehr Waren herzustellen und global zu vertreiben.
Unsere Kapitalismuskritik muss auch auf der bürgerlichen Klimademo am 13.9. hörbar sein.
Egal ob CamperIn oder nicht:
Komm’ zum Klimacamp-Block am Staudinger!
Energiekonzerne enteignen!
Für ein ganz anderes Klima!