Archiv für die Kategorie ‘Mobilisierung’

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… weitergehende Informationen zur Klimabewegung & Klimagerechtigkeit

Oktober 5, 2009

- Was, Wo, Wann? – Aktionsfahrplan der Proteste in Kopenhagen
- Was bedeutet Klimagerechtigkeit? – Kritik und Forderungen
- Wie komme ich an weitere Informationen zur Klimabewegung?

Links zu Klimabewegung & Klimagerechtigkeit

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Reclaim Power! Pushing for Climate Justice – a Call to Action

August 18, 2009

From the 7th to 18th of December 2009, the largest ‘climate summit’ ever to be held will take place in Copenhagen, Denmark. This summit has been billed as our ‘last, best hope’ to do something about climate change. But the UN talks will not solve the climate crisis. We are no closer to reducing greenhouse gas emissions than we were when negotiations began fifteen years ago: emissions continue to rise at ever faster rates, while carbon trading allows climate criminals to pollute and profit. It is time to say enough! No more business as usual, no more false solutions!

Reclaiming power from below

On the 16th of December, at the start of the high-level ‘ministerial’ phase of the two-week summit, we, the movements for global justice, will take over the conference for one day and transform it into a People’s Summit for Climate Justice. Using only the force of our bodies to achieve our goal, our Reclaim Power! march will push into the conference area and enter the building, disrupt the sessions and use the space to talk about our agenda, an agenda from below, an agenda of climate justice, of real solutions against their false ones. Our action is one of civil disobedience: we will overcome any physical barriers that stand in our way – but we will not respond with violence if the police try to escalate the situation.

Change the system, not the climate!

Our goal is not to shut down the entire summit. But this day will be ours, it will be the day we speak for ourselves and set the agenda: climate justice now! We cannot trust the market with our future, nor put our faith in unsafe, unproven and unsustainable technologies. We know that on a finite planet, it is impossible to have infinite growth – ‘green’ or otherwise. Instead of trying to fix a destructive system, we are advancing alternatives that provide real and just solutions to the climate crisis: leaving fossil fuels in the ground; reasserting peoples’ and community control over resources; relocalising food production; reducing overconsumption, particularly in the North; recognising the ecological and climate debt owed to the peoples of the South and making reparations; and respecting indigenous and forest peoples’ rights.

Global movements for climate justice

Ten years ago at the protests against the WTO in Seattle, a global movement emerged to proclaim that another world was possible. Today, this world is not just possible – it is necessary. In Copenhagen, we will come together from many different backgrounds and movements, experiences and struggles. We are indigenous peoples and farmers, workers and environmentalists, feminists and anticapitalists. Now, our diverse struggles for social and ecological justice are finding common ground in the struggle for climate justice, and in our desire to reclaim power over our own future.

Get involved – join our climate justice action!

- Join the Reclaim Power! action in Copenhagen – and spread the word! We want to generate a sense of excitement, that our action will resonate around the world, and the way to do that is through countless individuals, groups and movements declaring their intention to take part in our actions.
- Organise events where you live. Get in touch if you want to invite someone to report on the Reclaim Power! action and the issues at the heart of our protest

Reclaim Power! Pushing for Climate Justice is organised by Climate Justice Action. For more information, regular updates on our meetings and actions, and for news about the global struggles for climate justice, go to http://www.climate-justice-action.org/

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Climate Action Summer Europe – ein Fahrplan

Juni 17, 2009

Internationales Vorbereitungstreffen zum Klimagipfel in Kopenhagen im
Dezember: 18.-21.6., Kopenhagen, http://www.climateaction09.org/

Squat Tempelhof, Flughafenbesetzung in Berlin, 20.6.,
http://tempelhof.blogsport.de/

Fahrradkarawane von Hamburg zum Klimacamp in Kopenhagen: 5.7.-12.7.,
http://cyclingforchange.blogsport.de/

Klimacamp in Kopenhagen: 11.7. – 19.7., irgendwo an der Kueste bei
Kopenhagen

Schweizer Klima – Workshop – Festival, 12.7.-19.7., nahe Bern;
http://www.netzwerkzeug.org/

Sommercamp im Wendland, 16.-26.7., Gedelitz http://wendlandcamp.de/2009/

Saving Iceland Aktionssommer ab 18.7., http://savingiceland.puscii.nl

(Anti-)Nuclear Climate Camp in Finland: 20.7. – 26.7.,
http://www.nuclearfreefinland.org/

Hollaendisch-Belgisches Klimacamp, bei Antwerpen, 2.8.-9.8.,
http://www.klimaatactiekamp.org/

Scotland Climate Camp, 3.8.-10.8., http://climatecampscotland.org.uk

Frankreich Camp Climat gegen Flughafenneubau bei Nantes, 3.8.-10.8.,
http://avenirclimat.info/index.php, http://acipa.free.fr/

Climate Camp in South Wales, 13.8.-16.8., http://climatecampcymru.org/

Klimacamp Rhein-Main, 14.8. – 23.8., Kelsterbach,
http://klimacamp2009.blogsport.de/

Climate Camp in Ireland, 15.8. – 23.8., http://www.climatecamp.ie/

UK Climate Camp in der Londoner City, 27.8.-2.9, http://climatecamp.org.uk

28.8.-5.9. Anti-atom-treck nach Berlin zur Bundesweiten Anti-atomdemo
Mal richtig abschalten! (5.9.), mit linksaktivistischem klimablock!;
http://www.anti-atom-treck.de/

… immer gut fuer klimaaktionsinfos hierzulande:

www.klima.blogsport.de
www.rising-tide.de
www.gegenstrom.net
und
www.climateaction09.org

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Für ein ganz anderes Ganzes! – Treffen in Berlin 6.-8. Februar

Februar 5, 2009

Für ein ganz anderes Ganzes! – Einladung zum bundesweiten Kopenhagen- und Klima-Aktionstreffen am 6./7./8.2. in Berlin

im Dezember 2009 findet in Kopenhagen der nächste Weltklimagipfel statt. Die internationale Mobilisierung dorthin ist im Anlaufen, und auch wir (das sind in diesem Falle verschiedene Zusammenhänge, die aktiv am Klima- und Antiracamp in Hamburg 2008 beteiligt waren) wollen uns dort einbringen. Ausserdem wollen wir mehr werden, lokale Praxen entwickeln, und das Klimathema aus der Ökologienische raus dorthin bringen, wo es unserer Meinung nach hingehört: Hinein in die sozialen Bewegungen und Kämpfe.

Hier ein kurzer Überblick zum Treffen (Vorschlag zu Tagesordnung im Anhang):

Klima 2.0 – Diskussionveranstaltung zu Klima und Kopenhagen(mit Film) Am Freitag 6.2., 20 Uhr, im Cafe Grössenwahn (K9 – Kiezingerstr. 9 – nähe U Samariterstr. )

Ziel ist es einerseits, interessierten Menschen eine kurze Einführung in die Themenbereiche Klimawandel, Klimapolitik (COP 15/Kopenhagen-Prozess) sowie zum Stand der internationalen Klimabewegung (WSF Belem, climax) zu geben. Andererseits wollen wir miteinander diskutieren, warum wir das Thema wichtig finden, warum wir nach Kopenhagen mobilisieren (sollten), und was das alles mit Weltwirtschaftskrise und globalen sozialen Rechten zu tun hat. Im Anschluss an die Diskussion zeigen wir einen Film über die letzten Wochen vor der Räumung des selbstorganisierten Jugendzentrums (Ungdomshuset) Jagtvej 69 in Kopenhagen 2007.

Kopenhagen-Klima-Aktionstreffen, Samstag, 7.2., 10 – 20 Uhr, und Sonntag, 8.2., 9.30 bis 15.00 in den Räumen der Schule für Erwachsenenbildung (SfE) im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U-Bhf. Mehringdamm in Kreuzberg.

Der Samstag ist schwerpunktmässig der Kopenhagen-Mobilisierung gewidmet. Dabei werden wir uns Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und für inhaltliche Diskussionen nehmen. Am Sonntag geht es um lokale Praxen, Vernetzung von Kämpfen und konkrete Aktionen in der Zeit bis Kopenhagen. Weitere Details stehen in der (vorläufigen) Tagesordnung im Anhang.

Es wäre gut wenn ihr euch zu Treffen anmelden könntet unter: gegenstrom-berlin[ätt]so36.net

Falls ihr Schlafplätze braucht bitte bei der Anmeldung angeben. Bis zum Treffen in Berlin – für ein ganz anderes Klima!

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Einladung Bundesweites KlimaAktions Treffen 7. 8. Feb. Berlin

Januar 11, 2009

Im nächstes Jahr findet vom 7. bis zum 18. Dezember in Kopenhagen der nächste “Welt-Klima-Gipfel” statt. Dort soll das Nachfolge-Protokoll für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll verhandelt und verabschiedet werden. Schon auf dem vorhergehenden Gipfel in Poznan hat sich abgezeichnet, dass die Ergebnisse der Verhandlungen kaum einen Positiven Einfluss auf den Klimawandel haben werden. Im Gegenteil, die Regularien werden vor allem darauf abzielen neue Märkte zu schaffen und den Produzenten von klimaschädlichen Emissionen neue Gewinne zu ermöglichen.

Kopenhagen ist vielen aufgrund seiner widerständigen Tradition und der Umgdomshuset Bewegung sicher noch im Kopf, die Schlußfolgerung “Da geht was” ist wohl nicht unbegründet. Doch nicht nur die städtisch geprägte, europäische linke ist an dem Gipfel interessiert. Aus dem Umfeld des Climate Justice Now Netzwerkes kommen oft nicht weniger radikale Forderungen den Gipfel anzugehen. Da es sich bei der UNFCCC jedoch nicht um die Weltbank oder die G8 handelt, stellt sich bei diesem Gipfel, mehr denn bei anderen, die Frage der Legitimität dieser Verhandlungen. Der Antagonismus zur herrschenden Klima Debatte wird also nicht an der Zahl der brennenden Barrikaden zu bemessen sein, was nicht nur an den klimaschädlichen Folgen von brennendem Plastik liegt.

Gemeinsam ist allen Gegenpositionen sicher die Erkenntnis, dass der Klimawandel real und wirkungsmächtig ist und eine soziale und rassistische Dimension hat. Ebenso ist klar, dass der Kyoto-Prozess bisher kaum einen Beitrag zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen geleistet hat. In Anbetracht der rasant fortschreitenden Klimaerwärmung wäre es also durchaus wünschenswert, wenn in Kopenhagen ein Ergebnis erzielt werden würde, dass aktiven Klimaschutz vorantreibt. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Stoßrichtung des Kyoto-Protokolls ausgebaut und weitere Märkte für sogenannte Ersatzinvestitionen geschaffen werden sollen. So ist abzusehen, dass das Ergebnis kaum zu einer Verringerung der CO2-Emissionen führen wird, sondern eher die Folgen westlicher Industrieproduktion versucht im globalen Süden “auszugleichen”.

Wir als KlimaAktive bewegen uns dabei zwischen dem Willen progressive Stimmen, vor allem die des Globalen Südens, innerhalb und außerhalb des UNFCCC Prozesses zu Unterstützen und der Suche nach einer konfrontativen Praxis, die im Kopenhagen-Prozess keine Chance auf Veränderung des aktuellen Missstandes sieht. Letztendlich muss unser Ziel sein, die Gruppen zu stärken, die am stärksten von Klimaveränderungen betroffen sind und die in ihren Regionen für ein gerechteres Klima kämpfen. Wie dieser Prozess, der weder in Kopenhagen anfängt noch aufhört, aussehen kann, wird Thema des Treffens sein.

Deshalb möchten wir euch einladen, am nächsten bundesweiten Treffen in Berlin am 7. und 8. Februar teilzunehmen und euch an den Vorbereitungen der Gegenaktivitäten zu beteiligen. Inhaltlich wird es besonders um einen deutschen/bundesweiten Aufruf Richtung Kopenhagen gehen. Ein erster Entwurf hierfür soll ab Ende des Jahres auf der neu geschaffenen Klimaaktionsliste (der alten Klimacampliste) diskutiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vorbereitung des nächsten großen Internationalen Treffens am 14. und 15. März in Kopenhagen sein. Den genauen Ort und die Agenda werden wir euch rechtzeitig mitteilen.

Leitet diese Mail bitte an befreundete Gruppen und Personen weiter.

Wir freuen uns euch im Februar in Berlin zu sehen.

Viele Grüße der Göttingen-Kreis

Zum Eintragen auf die Klimaaktion-Liste einfach eine leere mail an klimaaktion-subscribe@lists.riseup.net schicken.

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internationalistische Perspektiven auf den Klimawandel

Dezember 1, 2008

BUKO32 & Planungen einer Rundreise von Menschen aus dem Süden

Seit geraumer Zeit richtet ein Arbeitsschwerpunkt der BUKO (Bundeskoordinationation Internationalismus) einen Fokus auf sozial-ökologische Problemlagen. Von besonderem Interesse ist hier der Klimawandel. BUKO-typisch geht es darum eine internationalistische Perspektive einzunehmen. Doch was bedeutet eine solche internationalistische Perspektive auf den Klimawandel?
Dieser Frage möchten wir uns auf dem kommenden Kongress der BUKO im Mai in einem Themenschwerpunkt widmen. Bereits im April werden wir ein Seminar zu diesem Thema ausrichten.

Aus diesem Anlass möchten wir Menschen aus dem globalem Süden zu einem Austausch einladen. Dabei möchten wir u.a. folgende Fragen diskutieren:
-  Wo gleichen sich die Forderungen und Analysen des globalen Nordens und Südens – wo hingegen gehen sie von ganz anderen Grundsätzen aus, widersprechen sich gar?
-  Wie stellt sich die Betroffenheit bzw. Verantwortung des globalen Nordens bzw. Südens
-  Wie kann auf soziale  Kämpfen im globalen Süden konkret Bezug genommen werden? Wie können „wir im Norden“ diese unterstützen?

Der Austausch muss sich dabei nicht zwingend auf Seminar und Kongress beschränken. Es wäre wünschenswert, dass Leute aus dem Süden nicht nur für den Kongress kommen, sondern im Vorfeld  bzw. Anschluss in verschiedenen Städten Vorträge halten (eine Rundreise). Ein solches Vorhaben benötigt jedoch eine Organisation (Auswahl und Einladung von ReferentInnen, Stellen von Finanzanträgen etc… ) – hierzu möchten wir Euch einladen.

Falls wir Interesse geweckt haben dann meldet Euch gerne (Kontakt siehe unter: www.buko.info):
- zur Mitwirkung bei der Organisation oder Unterstützung einer Rundreise
- zur Ausrichtung des Themenschwerpunktes des Kongress (Beiträge, Mitwirkung) – nächstes bundesweites Treffen, 13./14. Dez. Lüneburg

Viele Grüße aus

BUKO Arbeitsschwerpunkt Soziale Ökologie & Kongressvorbereitungsgruppe

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Kopenhagen-Vorbereitung in Göttingen

November 13, 2008

Inzwischen ist einiges klarer geworden zum Kopenhagen-Vorbereitungstreffen am 22./23. November in Göttingen. Es gibt einen TO-Vorschlag und einen Ort für das Treffen:

Ort: Stiftung Arbeit und Leben Göttingen, Lange Geismar Straße 72-73

Zeit: Samstag, 22.11., 11.30 Uhr bis Sonntag, 23.11., 15.00 Uhr

Vorschlag für die TO:

Samstag
11:30 Anreise
12:15 Essen
13:00-14:00 Aufwärmen: Was ist in den letzten 2 Monaten bei Dir klimapolitisch passiert? Wo stehst Du oder Deine Gruppe gerade? (Runde und kreative Methoden)
14:15-15:00 Inhaltliche Debatte: Input zu Kopenhagen
15:00-16:30 Kleingruppen
1) Welche Interessen haben die Südländer im Kyotoprozess?
2) Welche Legitimität hat der UN Klimagipfel?
3) Was meint grüner Kapitalismus?
4) Warum spart Kyoto real kaum CO2 ein?
Pause
17:00-17:30 Die Kleingruppen präsentieren ihre Ergebnisse
Essen
19:00-21:00 Stand der Kopenhagen Mobilisierung. Es berichten Till und evtl. Friends of the Earth (angefragt)

Sonntag
09:00 Frühstück
09:30-11:30 Lokale Kämpfe am Beispiel des Bremer Klimaplenums
Pause
12:00-14:00 Klima – Antimilitarismus Strasbourg/Baden Baden NATO-Gipfel im April 2009
14:00-15:00 Wie geht’s weiter? Konkrete Verabredungen/nächste Treffen/Name unseres Kreises

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Einladung: Klimagipfel-Vorbereitung Kopenhagen 2009

November 8, 2008

Ein konkretes Ergebnis des Klimacamp-Auswertungstreffens war, dass der UN Klimagipfel im Dezember 2009 ein nächstes Ziel für die Beteiligten sein soll. Dort soll das Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls abschließend verhandelt und beschlossen werden. Dass „Kyoto“ nicht die Probleme des Klimawandels löst und stattdessen zu einer Kapitalisierung von Umwelt und Atmosphäre beiträgt, sollte inzwischen klar geworden sein: Mit dem Verkauf von Verschmutzungsrechten – wie kann mensch ein Recht auf Verschmutzung einräumen?! und die sollen auch noch handelbar sein?! – wird der Weg für eine neue Phase des Kapitalismus, eine „grüne“ Phase geebnet.

Um zu Überlegen, wie es in Bezug auf Kopenhagen weitergehen soll – hierzu soll es sowohl inhaltliche Inputs geben als auch konkrete Mobilisierungsabsprachen -, wird es am Wochenende 22./23. November in Göttingen ein Treffen geben. Dies wird das erste Treffen für eine weiterführende klimapolitische Zusammenarbeit sein, in dessen Mittelpunkt die Mobilisierung für Kopenhagen stehen wird, aber auch andere Schwerpunktthemen diskutiert werden. Dazu gehört auch wieder die Neubestimmung und Weiterentwicklung eines linken/linksradikalen Zugangs zum Thema.

Sobald Ort, Zeit und Vorschlag für eine Tagesordnung bekannt sind, gibt es weitere Informationen hier!

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Internationaler Aufruf zur Mobilisierung nach Kopenhagen

November 3, 2008

Die ersten Treffen gab es schon, um die Proteste im Dezember 2009 in Kopenhagen vorzubereiten. Dort wird eine Klimakonferenz stattfinden, auf der ein Nachfolgeprotokoll für das Kyoto-Protokoll beschlossen werden soll. Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt werden zusammenkommen, um in Kopenhagen eine Vereinbarung zu treffen, wie es mit den Klimavereinbarungen auf internationaler Ebene nach 2012 weitergehen wird. Bisher sind weiterhin nur Vorschläge im Gespräch, die weder die historische Schuldenlast des globalen Nordens berücksichtigen, noch die sozialen Dimensionen des Klimawandels angemessen einbeziehen.

Hier eine Übersetzung des englischsprachigen Aufrufs:

A Call to Climate Action

Wir stehen an einem Scheideweg. Die Tatsachen liegen auf der Hand: Der menschengemachte Klimawandel ist eine Realität, er bedroht das Leben und die Existenzgrundlagen von Milliarden von Menschen, das Überleben von Millionen von Tierarten. Soziale Bewegungen, Umweltgruppen und Wissenschaftler_innen aus aller Welt rufen dazu auf, schnell und radikal zu handeln.


Am 30. November 2009 werden sich in Kopenhagen die Staats- und Regierungschefs der Welt zur 15. UN Klimakonferenz (COP-15) versammeln, zum größten Klimagipfel jemals. Aber: das Resultat vorheriger derartiger Treffen war bisher immer nur „business as usual“.


Es gibt Alternativen zum momentanen Kurs, der uns marktorientierte Strategien und „Agrosprit“ als angebliche Lösungen des Problems vorgaukelt. Wenn wir das Überleben der Menschheit über Profitinteressen stellen und Solidarität über Kosten-Nutzen-Denken, dann ist ein gutes Leben für alle möglich, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Wir müssen fossile Brennstoffe im Boden lassen und statt dessen in gemeinschaftlich verwaltete, erneuerbare Energie investieren. Wir müssen die Spirale exzessiver Produktion und exzessiven Konsums stoppen. Wir fordern gleichen Zugang für Alle zu den weltweiten Gütern, durch gemeinschaftliche Kontrolle und Verfügung über Energie, Wälder, Land und Wasser. Und natürlich müssen wir die historische Verantwortung des reichen, globalen Nordens für die Krise, in der wir uns befinden, anerkennen. Ohne einen Ausgleich zwischen Nord und Süd kommen wir nicht weiter.


Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon heute spürbar – insbesondere für Frauen, Indigene, Menschen, die Wälder als ihre Lebensgrundlage benötigen, Kleinbauern, marginalisierte Gemeinschaften und verarmte Großstadtgebiete, die schon lange soziale und ökologische Gerechtigkeit fordern. Diese Forderung wurde von Aktivist_innen und Organisationen aus 21 Ländern aufgegriffen, die sich am 13. und 14. September in Kopenhagen trafen, um dort die Diskussion über eine Mobilisierung während der UN Klimakonferenz 2009 zu beginnen.


Der 30. November 2009 ist auch der zehnte Jahrestag der Blockade des Welthandelsgipfels in Seattle, welche die Entschlossenheit und Kraft globaler sozialer Bewegungen deutlich machte. Wir rufen alle Menschen weltweit dazu auf, kraftvoll zu mobilisieren und einzugreifen: gegen die Ursachen des Klimawandels und gegen die verantwortlichen Akteure, in Kopenhagen und weltweit. Diese Mobilisierung zum COP-15 Gipfel beginnt jetzt, geht aber auch darüber hinaus! Die Prozesse in Kopenhagen und anderswo sind aber noch in der Planungsphase, also haben wir jetzt noch die Zeit, kollektiv zu entscheiden, wie diese Mobilisierung aussehen wird, unsere Vorstellungen der Zukunft einzubringen, zu entwickeln und sie zu gestalten. Mach mit!


Wir ermutigen alle, anzufangen, auf lokaler Ebene zu mobilisieren. Es ist höchste Zeit, die Kontrolle über unsere Leben zurück zu nehmen. Sie liegt in unseren Händen. Hoffnung ist nicht nur ein Gefühl, es geht darum zu handeln. Um bei diesem offenen Prozess mitzumachen, tragt Euch in die Email-Liste ein: climateaction[ätt]klimax2009.org

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Einladung zum Gründungstreffen von Atmospheric Disorder

Oktober 16, 2008

Wir wollen mit dir eine Gruppe gründen mit der wir lokal in und um Hamburg systemkritische Perspektiven auf die Gesellschaftlichen Naturverhältnisse und Klimawandel entwickeln und umsetzen können. Bezugspunkte sehen wir dabei in Netzwerken wie RisingTide und Klimax. Unsere Motivation ist dabei aus einer internationalistischen Perspektive soziale und ökologische Probleme in der Gesellschaft anzugehen. Ein Bezugspunkt ist dabei sicher der im nächsten Jahr stattfindende Klimagipfel COP15 in Kopenhagen.

Wie und was die Themen und Aktivitäten von Atmospheric Disorder sein werden, wollen wir gemeinsam auf dem ersten Treffen besprechen.

Klimawandel wird oft als rein ökologisches Problem thematisiert und nicht im Zusammenhang mit Kapitalistischer Wirtschaftsordnung und anderen Herschaftsverhältnissen. Wir wollen uns organisieren um in den aktuellen Auseinandersetzungen um „Klimawandel“, mit radikal ökologisch libertären Ansprüchen einzugreifen.

Komm vorbei zum Gründungstreffen von Atmospheric disorder am 22. Oktober 19.00 im Cafe Knallhart.

Falls du interresse oder fragen hast schreib uns unter adisoder[ätt]riseup.net